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Minimalismus // unser Start

Ein Wort, welches uns immer öfter begegnet in verschiedensten Zusammenhängen – Minimalismus. Was ist das eigentlich? So wenig Dinge wie möglich besitzen? Bewusst leben? „Nichts“ mehr konsumieren?

Für uns bedeutet es, dass Leben einfacher zu machen und uns von Dingen zu befreien, die uns nichts mehr geben weder Emotion noch Mehrwert. Wie ausgeprägt diesen Lebensstil jeder lebt, ist ganz individuell … selbst die Worte „wenig“ oder „viel“ definiert ja schließlich jeder anders und für sich selbst. Während die einen eine Wohnung total überfüllt finden, ist es für die nächsten genau richtig. Das schöne ist: Es gibt keine Regeln oder gar ein Richtig/Falsch.

Minimalismus macht frei, spart Zeit und Geld. Man umgibt sich nur noch mit Dingen, die einem wichtig sind, eine (meistens) positive Emotion hervorrufen. Dinge, die wir wirklich brauchen und auch benutzen.

Es ist ein großer Schritt der Reflektion … zum einen über Werte und Vorstellungen zum anderen über das eigene Konsumverhalten. Dinge, die wir schlussendlich an unsere Kinder weitergeben.

Ich habe die Kontrolle verloren. Was brauchen wir? Was macht mich glücklich und warum? Ich muss es unbedingt haben, weil es andere auch haben.

Ich war gefangen in einem Karussel. Täglich wird man überhäuft mit Werbung, mit Produkten und deren Hersteller, die uns weißmachen wollen, dass wir dieses und jenes unbedingt brauchen. Ich war ein Konsumopfer – bin es sicher immer noch. Denn ich / wir stehen am Anfang. Eigentlich ist es mehr ein ICH. Denn wenn einer in Gänze losgelöst vom Konsum ist, dann ist es mein Mann. Er braucht nichts. Also mal abgesehen von Lebensmitteln und einem Dach über dem Kopf. Er würde sich nicht mal neue Unterhosen kaufen, wenn ich nicht wäre.

Und ich? Ich bin auf der einen Seite „typisch“ Frau – habe einen Faible  für schöne Dinge, die tausendste Kaffeetasse usw. Glücklich macht das aber nicht oder nur kurzzeitig. Am Ende steht man vor überfüllten Schränken und fragt sich: „Was will ich damit?“ Niemand braucht 10 Kaffeetassen, 15 Bettwäschen, eine Auswahl an Mascara und Co.

Es gab diesen Wendepunkt bei mir vor kurzem. Mein Konto jeden Monat geschröpft – weil man der Meinung war, hier und dort konsumieren zu müssen. Ohne Reflektion.

Dazu kommt, dass mir generell der skandinavische Stil sehr gut gefällt – der ist aber clean. Das war also ein Anreiz für mich. Der Anfang ist getan – ich habe mich bereits von Dingen befreit, die mir nichts mehr geben. Dinge, die ich nicht benutze. Wer kann schon 20 Blazer mit einmal anziehen? Aus 10 Kaffeebechern gleichzeitig trinken? Es werden sicher noch einige Dinge folgen. Sich eine neue Ordnung einstellen.

Ich nutze den bevorstehenden Umzug, um mich weiter zu befreien. Ich möchte nicht auf Gemütlichkeit verzichten, mir muss unser neues Heim gefallen. Es wird sicher das ein oder andere neue Möbelstück geben – aber eben bewusst angeschafft. Nach Möglichkeit Second Hand oder selbstgemacht.

 

Grüße und bis bald wieder ....
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Minimalismus // unser Start

von ChristinJost Lesezeit: 2 min
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